Nutzungsgeschichte

Die Schlossanlage diente ursprünglich den Jagdvergnügungen des Sächsischen Hofes und der Repräsentation.

  • 1761 Gründliche Plünderung des Schlosses unter Friedrich den II. von Preußen.
  • 1770 nach notdürftigen Reparaturen beginnt der Umbau zur Einrichtung einer Steingutfabrik (Hubertusburger Fayence) und zu Wohnungen für Pensionäre und deren Angehörige (sogenannte Gnadenwohnungen).
  • 1792 ein Militärmagazin wird eingerichtet.
  • 1834 weitere bauliche Veränderungen:
  • 1835 Landvermesserschule,
  • 1837 Landesgefängnis, Landeshospital,
  • 1846 Erziehungsanstalt für Kinder
  • 1880 Gründung der "Heil- und Pflegeanstalt Hubertusburg" (erheblicher Umbau).
  • 1888 Eröffnung einer Pflegerinnenschule.
  • 1939 Beginn der Auflösung der "Heil- und Pflegeanstalt". Hubertusburg wurde Unteroffiziersschule und Lazarett, Auffanglager für Flüchtlinge.
  • 1945 sowjetisches Militärlazarett und Aufbau eines allgemeinen Krankenhauses mit den Fachgebieten Innere und Chirurgie,
  • 1947 Psychiatrie,
  • 1949 Orthopädie,
  • 1952 Neurologie,
  • 1954 Pädiatrie,
  • 1955 Geburtshilfe und Gynäkologie,
  • 1977 Kinderchirurgie.
  • 1990 Beginn einer kontinuierlichen Reduktion und Konzentration des Krankenhauses im südlichen Teil mit Psychiatrie, Neurologie und Kindesbereich. In den Rundflügel und benachbarten Gebäuden befinden sich noch Wohnungen und orthopädische Werkstätten.
  • 1998 Schließung Innere und Orthopädie.
  • 1999 Schließung Kinderchirurgie.
  • 2013 Große Sonderausstellung "Die Königliche Jagdresidenz Hubertusburg und der Frieden von 1763"                                                                          siehe Film: https://www.youtube.com/watch?v=WSm6fwt3-QU

zum Friedensstifter und Staatsmann – Thomas Freiherr von Fritsch

zu den Hubertusburger Jubiläen des Jahres 2012