Das Europäische Netzwerk der Orte des Friedens auf dem "Peace4Culture Forum" in Baku (Aserbaidschan)

Projekt: Europäisches Kulturerbe
 

Auf dem Foto: Ein Aspekt der Abschlusssitzung des Peace4Culture Partners Forum mit Herrn Anar Karimov, Kulturminister von Aserbaidschan

 

Das Europäische Netzwerk Places of Peace (ENPP) war bei der ersten Konferenz des "Peace4Culture Partners Forum" anwesend, die am 2. Dezember an der Universität von Baku, in der Hauptstadt von Aserbaidschan, auf Initiative des Kulturministers dieses Landes, Herrn Anar Karimov, stattfand. Die ENPP-Vertretung wurde von ihrem Vorstandsvorsitzenden Eduardo Basso geleitet, der auf der dritten Plenarsitzung des Forums mit dem Titel "Die Herausforderungen für Frieden und Sicherheit: Aufbau einer multilateralen Zusammenarbeit" einen Vortrag mit dem Titel "Europäisches Netzwerk der Orte des Friedens - Ein Beispiel für multilaterale Zusammenarbeit in Europa" hielt.

An der Eröffnungssitzung des Forums nahmen unter anderem Hikmat Hajiyev, Berater für internationale Politik des Präsidenten der Republik Aserbaidschan, Anar Karimov, Kulturminister von Aserbaidschan und Miguel Ángel Moratinos, Hoher Vertreter der Vereinten Nationen für die Allianz der Zivilisationen, teil.
In einer der Sitzungspausen wurden die Gastredner und Moderatoren vom Leiter der Organisation der Muslime des Kaukasus, Großmufti Sheikh-ul-Islam Allahshukur Pashazade, begrüßt.

Am zweiten Tag seines Aufenthalts in Aserbaidschan besuchte der ENPP-Vertreter gemeinsam mit einer Gruppe von Rednern und Moderatoren die Stadt Schuscha, die als Kulturhauptstadt Aserbaidschans gilt und von 1992 bis zum 8. November 2020 von Armenien besetzt war, als sie durch eine Aktion der aserbaidschanischen Armee befreit wurde. Bei diesem Besuch konnte man den Grad der Zerstörung sehen, der durch den Krieg zwischen den beiden Ländern und die armenische Besatzung verursacht wurde. Aber auch die enormen Anstrengungen, die die aserbaidschanische Regierung bereits unternommen hat und weiterhin unternimmt, um das historische und architektonische Erbe der Stadt Schuscha wiederherzustellen.

Mit der Durchführung des ersten "Peace4Culture Partners Forum" gab die aserbaidschanische Regierung den Startschuss für eine umfassendere Initiative, den "Peace4Culture Call", in deren Rahmen weitere Projekte unter dem allgemeinen Motto "Peace4Culture" durchgeführt werden sollen, die in Kürze anlaufen werden.