Treffen der Mitglieder des Europäischen Netzwerks der Friedensorte (ENPP) per Videokonferenz

TREFFEN VON ENPP PER VIDEOKONFERENZ

Am 24. April trafen sich die Mitglieder des Europäischen Netzwerks der Orte des Friedens per Videokonferenz, um verschiedene Fragen im Zusammenhang mit der gegenwärtigen und zukünftigen Tätigkeit des Netzwerks zu erörtern. An der Konferenz nahmen Vertreter der Standorte des Netzwerks in Portugal, Deutschland, der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Bulgarien und Rumänien teil. Aus Deutschland war Torsten Wiegel aus Bautzen, Hellmuth Matthes aus Altranstädt und Ulf Müller aus Hubertusburg/Wermsdorf vertreten.
 
Die Mitglieder des Netzwerks stimmten einstimmig einer Beileidsbekundung zum Tod von Professor Dr. Diogo Freitas do Amaral, einem großen Freund und Unterstützer der ENPP, zu und beschlossen, ihm posthum den Grad eines ENPP-Ehrenmitglieds zu verleihen.
 
Die Mitglieder des Netzwerks stimmten auch einstimmig einem Vorschlag des Präsidenten des Vorstands zu, erneut einen Antrag für die Route der Orte des Friedens für die Kulturroute des Europarats zu stellen, nachdem das Europäische Institut für Kulturrouten mit Sitz in Luxemburg eine Einladung ausgesprochen hatte.
 
Bei dem Treffen wurden außerdem die Vorbereitungsarbeiten an den einzelnen Stätten für die Bewerbung von Orten in Europa, an denen Friedensverträge unterzeichnet wurden, für das Europäische Kulturerbe-Siegel in der Kategorie "transnationale Stätte" überprüft, die im Januar / Februar dieses Jahres begonnen hat.
Es wurde festgestellt, dass diese Arbeiten aufgrund der COVID-19-Pandemie an praktisch allen Orten unterbrochen wurden, es wurde jedoch beschlossen, die Vorbereitung der Bewerbung so bald wie möglich fortzusetzen, damit die Liste der in der Bewerbung enthaltenen Orte, ob derzeitige Mitglieder des Netzwerks oder nicht, bis zum 15. September 2020 geschlossen werden kann, unabhängig von einer möglichen Verschiebung der Bewerbungsfrist durch die Europäische Kommission.
 
Die Mitglieder des Netzwerks tauschten Informationen über die Folgen der aktuellen Epidemiekrise in jedem Land aus und beschlossen, eine Stellungnahme für die Öffentlichkeit abzugeben, deren Text derzeit vorbereitet wird.
26. April 2020