Baugeschichte

August der Starke beauftragte 1721 J. Ch. Naumann mit dem Bau des Schlosses Hubertusburg für seinen Sohn. Bereits 1724 ist der Bau der dreiflügligen Schlossanlage im wesentlichen abgeschlossen.
Bedeutende bauliche Erweiterung und Veränderung erfolgten 1743-1751 von J. Ch. Knöffel, der den vierflügeligen Bau und die Rundflügel konzipierte. Nach dessen Tod (1752) beendet J. H. Schwartze den Bau 1753 als eine Hauptleistung des Dresdner Barock. Die Nebengebäude mit H-förmigen Grundriss stammen noch aus der Naumannschen Grundperiode.
Die Raumausstattung und die Gartenanlage wurden im 7-jährigen Krieg (1761) fast völlig zerstört. Nur die katholische Schlosskapelle mit Gemälden und Plastiken von J. B. Grone, L. Matielli, L. de Silvestre, G. Knöffler, S. Torelli, und A. F. Oeser wurde gerettet.