Gedenken an Plünderung vor 250 Jahren

Am 18. Januar 1761 begann die Plünderung des Schlosses durch preußische Truppen. Aus diesem Anlass fand genau 250 Jahre später ein Treffen zum Gedenken an diesen Tag statt. Denn von da an wurde aus einem der prächtigsten Barockschlösser Europas innerhalb weniger Wochen eine trostlose Immobilie. Auch später war die Nutzungsgeschichte stets von den Möglichkeiten des Baukörpers geprägt. Militärmagazin, Getreidespeicher, Wohnungen, Lazarett und später Krankenhaus sowie die verschiedensten Handwerke waren hier untergebracht. Nie wieder war es jedoch ein Lustschloss, Jagdschloss, Residenzschloss – wie vor dem 7jährigen Krieg.

Dieser Krieg begann mit dem Überfall Preußens auf Sachsen. Bedingt durch damals vereinbarte Bündnisse wurden schnell alle europäischen Großmächte einbezogen. Deren Kolonialkämpfe wurden wiederum auch in Nordafrika, Ostasien und Nordamerika ausgefochten.

Das Schloss Hubertusburg erlebte jedoch als Ort der Friedensverhandlungen zur Beendigung des 7jährigen Krieges eine historische Renaissance. Die Friedensverträge, die am 15. Februar 1763 hier unterzeichnet wurde, ging als der „Frieden von Hubertusburg“ in die Geschichte ein.
Dieser neuen Bedeutung der Hubertusburg – ein Ort des Friedens geworden zu sein – stellt sich der Freundeskreis Schloss Hubertusburg e.V. heute mit großem Engagement und vertritt das europaweit im Netzwerk der Friedensorte „Places of Peace“ (siehe www.placesofpeace.eu).
Die Feierlichkeiten zum 250. Jubiläum des Hubertusburger Friedensvertrages finden im Februar 2013 statt.

Wir werden dieses Jubiläum aktiv mitgestalten und unterstützen.

Gern laden wir bereits heute alle Interessierten ein, Ihre Ideen, Kontakte und Aktivitäten für eine angemessene Würdigung des „Hubertusburger Friedens“ einzubringen.

Bitte schreiben Sie uns, was Sie dazu bewegt an: kontakt@freundeskreis-hubertusburg.de